Weine von Settesoli

Weine von Settesoli

Settesoli

Geschichte der Weinregion Sizilien

Als die Griechen im 8. Jahrhundert v.Chr. die Weininsel Sizilien kolonisierten, brachten sie höchstwahrscheinlich auch die ersten Rebstöcke mit. Entsprechend lang ist die Tradition auf Sizilien, italienischen Wein anzubauen. Allerdings überwog viele Jahre die Quantität und nicht die Qualität italienisches Weins.

Ursprünge der Weingutmarke Settesoli

In den 1950er Jahren begannen die ersten Veränderungen, als 1958 Settesoli gegründet wurde, eine große Genossenschaftskellerei. Sie wollte sich zum einen der Wirtschaftskrise entgegenstemmen. Zum anderen wurden die mehr als 2.000 Weinbauern von der Liebe zum italienischen Wein beflügelt, um das Renommee Siziliens als Weininsel aufzupolieren. Cantine Settesoli aus Menfi wurde Siziliens führender Weinerzeuger. Anstelle der Fassweine wurden 1974 zum ersten Mal Weine auf Flaschen abgefüllt, die unter dem Namen Settesoli vermarktet wurden.

Produktionsstrukturen auf dem Weingut Settesoli

Vier Produktionsstätten mit rund 6.500 Hektar Rebfläche firmieren heute unter der Marke Settesoli. An der Spitze von Siziliens erfolgreichster Genossenschaftskellerei steht seit 2011 Vito Varvaro als Arbeitgeber von annähernd 70 Prozent sizilianischer Familien. Anfangs kelterten die ehrgeizigen Winzer ihre italienischen Weine ausschließlich aus traditionellen sizilianischen Rebsorten wie Nero d´Avola, Inzolia oder Greciano. Als sie jedoch feststellten, dass sich mit Klassikern wie Merlot, Pinot Grigio, Sauvignon Blanc und Cabernet Sauvignon exzellente Weine herstellen ließen, war der Bann gebrochen. Unter Mithilfe kompetenter Önologen und Agrarwissenschaftlern begann eine umfassende Kultivierung.

Traditionelle Handlese bei Settesoli

Auch wenn modernste Technik, wie etwa die Thermoregulierung, in der Genossenschaft Settesoli längst Einzug gehalten hat, so werden die Trauben weiterhin ganz traditionell von Hand gelesen, wodurch ein sorgfältiger Umgang mit den Beeren garantiert ist. Die unterschiedlichen Böden, auf denen die wertvollen Rebstöcke stehen, sind ebenso facettenreich wie hochwertig und bringen charaktervolle italienische Weine zustande. Die Verschiedenartigkeit der Böden gab der Genossenschaft auch ihren Namen Settesoli, was übersetzt „sieben Böden“ bedeutet.

Einer der Spitzenweine, die die Winzergemeinschaft hervorbringt, ist der Mandrarossa, für den der Önologe Alberto Antonini ausschließlich Trauben von der Südküste Siziliens nimmt, die bei intensiver Sonnenwärme und einer zarten Meeresbrise heranreifen.

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